Deutscher Name:    GROSSER AMEISENBÄR
Lateinischer Name: Myrmecophaga tridactyla
Verbreitung:    Südamerika
Lebensraum:    lichte Wälder, Buschsavanne
Lebensweise:    Einzelgänger
Nahrung:    Ameisen, Termiten,
   Insekten, Würmer, Beeren
Groesse:    100 bis 130 Körperlänge,
   plus 60 bis 80 cm Schwanz
Gewicht:    30 bis 35 kg,
   Neugeborene 1150 bis 1700 g
Paarungszeit:    ganzjährig
TragBrutzeit:    180 bis 197 Tage
WurfGelege:    1 Jungtier
Geschlechtsreife:  mit 2 Jahren
Lebenserwartung:   über 25 Jahre

 


Sciurus vulgaris, Rothörnchen

Alltag
Das Leben der Eichhörnchen spielt sich meist hoch oben in den Bäumen ab: Dort klettern und turnen sie blitzschnell über die Äste.

Der Schwanz dient dabei als Balancierstange und bei ihren waghalsigen Sprüngen von Baum zu Baum als Steuer.

An dieses Leben sind Eichhörnchen hervorragend angepasst: Sie können sehr gut sehen und Entfernungen genau abschätzen. Außerdem besitzen sie richtige Sensoren: Tasthaare am Kopf, an den Körperseiten. an Vorder- und Hinterbeinen und am Schwanz helfen ihnen, immer den richtigen Abstand zu halten und Äste und Zweige genau zu spüren.
Läuft ein Eichhörnchen auf dem Boden, ist es besonders vorsichtig: Es richtet sich immer wieder auf und hält aufmerksam nach Gefahren Ausschau.
Eichhörnchen sind tagaktiv. Morgens verlassen sie ihre Schlafnester und machen sich auf Nahrungssuche. Dabei bewegen sie sich in einem Umkreis von 10 bis 50 Hektar.

Am Abend kehren sie in ihre Nester, die man auch Kobel nennt, zurück. Dort verkriechen sie sich auch gerne für ein paar Tage, wenn es draußen zu sehr regnet und stürmt. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf - selbst bei Kälte und Schnee kann man sie manchmal bei der Futtersuche beobachten. Bei großer Kälte schlafen manchmal mehrere Eichhörnchen zusammen in einem Nest - eng aneinander gekuschelt und warm zugedeckt mit ihren buschigen Schwänzen.
Freunde und Feinde
Zu den Feinden der Eichhörnchen zählen, Greifvögel wie Habichte, Bussard und Uhu, aber auch Baummarder und Zobel. Eichhörnchen können ebenso für andere Tiere gefährlich werden, denn manchmal fressen sie Vogeleier und Jungvögel.
Nachwuchs
Ende Dezember beginnt die Paarungszeit der Eichhörnchen. Die Männchen jagen die Weibchen. Dabei regt sich das Weibchen manchmal ziemlich auf. Das Männchen versucht dann, das Weibchen zu beruhigen, indem es die Rufe junger Eichhörnchen nachmacht. Es kann einige Tage dauern, bis das Weibchen schließlich paarungsbereit ist.
Ziemlich genau 38 Tage nach der Paarung bringt das Weibchen zwei bis fünf nackte, blinde Junge zur Welt. Die Neugeborenen wiegen gerade einmal zehn Gramm. Drei Monate lang werden sie von der Mutter versorgt. Sie füttert die Jungen, verteidigt sie und zieht mit ihnen sogar in ein anderes Nest um, wenn sie sich bedroht fühlt. Danach können sich die Jungtiere selbst ernähren. Sie verlassen ihre Mutter etwa einen Monat später.
Rund drei Viertel der Jungen sterben schon im ersten Lebensjahr, weil sie Feinden zum Opfer fallen oder nicht genug zu fressen finden. Eichhörnchen können zweimal im Jahr Nachwuchs bekommen. Die ersten Würfe finden im späten Januar statt, die letzten im August.
Sprache
Wenn Eichhörnchen aufgeregt sind, rufen sie "tjuk-tjuk-tjuk". Oft trommeln sie dabei mit den Vorderfüßen auf dem Boden oder dem Baumstamm


 

 

 

 

                 Erdmännchenfamilie

 

Deutscher Name:  ERDMÄNNCHEN
Lateinischer Name:  Suricata suricatta 
Tragzeit:  60 Tage 
Höchstalter:  9 Jahre 
Körpergewicht:  620 - 970 g 
Lebensraum:  Savanne 
Bestand im Freiland:  nicht bedroht 
Bestand in europäischen Zoos:  ca. 800 
Nahrung:  Insekten,kleine Wirbeltiere,Skorpione

 

 

 

                     Otterbaby

Länge: 60 bis 100 cm
Gewicht: 7 bis 18 kg
Lebensalter: 15 bis 22 Jahre
Nahrung: Würmer, Insekten, Muscheln, Krebse, Fische, Amphibien, Reptilien, Nagetiere
   
Fortpflanzung:  
Tragzeit: 61 bis 63 Tage, verlängerte Tragzeit durch Keimruhe: 9 - 10 Monate
Geburt: 2 bis 4 Welpen von 100 - 130 g in Feb./März Entwöhnung mit 3 - 4 Monaten
Geschlechtsreife: 2 bis 3 Jahr

 

             

                                       

                    Biberbaby

 

Größe:Biber werden bis zu 130 cm lang, davon entfallen 30 cm auf den abgeflachten, beschuppten Schwanz. Sie sind die größten Nagetiere in Europa und die zweitgrößten weltweit - nach dem Südamerikanischen Wasserschwein.

Gewicht:
Mit einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm kann ein Biber schwerer als ein Reh werden.

Alter:
Biber werden durchschnittlich 10 Jahre,  ausnahmsweise bis zu 25 Jahre alt.

Lebensraum:
Biber lieben gewässerreiche Landschaften und naturnahe Flussabschnitte. Als sehr anpassungsfähige Tiere können sie auch Gräben oder Fischteiche besiedeln, selbst in unmittelbarer Siedlungsnähe.

Lebensweise:
Eine Biberfamilie besteht aus Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren. Der Biber ist dämmerungs- und nachtaktiv.

Nahrung:
Biber sind reine Vegetarier. Sie fressen im Sommer vor allem Kräuter, Gräser und Wasserpflanzen, im Winter Rinden und Zweige weicher Hölzer wie Pappeln oder Weiden.

Besonderheiten:
Biber halten keinen Winterschlaf. Das dichte Haarkleid schützt sie vor Kälte. An manchen Stellen des Bauches wachsen pro cm2 über 20.000 Haare. Zum Vergleich: unsere Kopfhaut bringt es auf 300 Haare pro cm2.

 

 

 

                             Koalabär

Verbreitung: östliches Australien

Lebensraum: lichte Eukalyptuswälder

Maße: Kopf-Rumpflänge 72-78 cm, Schulterhöhe 30-45 cm, Gewicht 5-12 kg

Lebensweise: Männchen bilden Harem; dämmerungs- und nachtaktiv

Nahrung: Eukalyptusblätter

Tragzeit: bis 35 Tage, danach 5-6 Monate im Beutel

Zahl der Jungen pro Geburt: 1, selten Zwillinge

Höchstalter: 15 Jahre

Gefährdung: gefährdet durch Vernichtung

 

Herkunft Australien
Nahrung Gräser, Kräuter, Pilze, Wurzeln
Größe 120 cm lang
Gewicht maximal 39 kg
Brut-/Tragzeit maximal 22 Tage
Zoo Themenwelt Outback
Gemeinsam mit mir leben Emu, Känguru, Sumpfwallabys
Tiergeräusche

                                     Luchs

 


Systematik

Klasse: Säugetiere (Mammalia).
Ordnung: Raubtiere
(Carnivora)
Familie: Katzenartige Raubtiere (Felidae, in derselben Familie wie Hauskatze und Löwe).
Gattung: Luchse (Lynx).
Art: Eurasischer Luchs (Lynx lynx).

Verbreitung

Ursprünglich in grossenTeilen Europas sowie Asiens nördlich des Himalajas. Heute lückenhafte Verbreitung, insbesondere in West- und Mitteleuropa.

bestehende Luchspopulationen

.

mögliches Verbreitungsgebiet im Alpenraum

.

Status

Geschützte Tierart, gemäss eidgenössischem Jagdgesetz. Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) der Roten Liste der gefährdeten Säugetiere der Schweiz.

Lebensraum

Ausgesprochener Waldbewohner. Besiedelt alle Waldtypen. Besiedelt alle Klimazonen von der Meereshöhe bis zur klimatischen Waldgrenze im Gebirge.

Körpermerkmale

Hochbeinige, mittelgrosse Kazte (Kopf-Rumpf-Länge 80-120 cm). Kurzer Schwanz (20-25 cm). Auffällige, lange Haarbüschel (Pinsel) an den Ohren. Ausgeprägter «Backenbart». Kräftige Reisszähne. Fell: rötlichbraune Farbe mit dunklen Flecken.

Soziale und räumliche Organisation

Lebt als Einzelgänger in festen Revieren, in welchen ausgewachsene Luchse des gleichen Geschlechts nicht toleriert werden. Im Innern eines Männchenreviers leben normalerweise ein, seltener zwei oder mehr Weibchen. Mittlere Dichte revierbesetzender Luchse: Etwa ein Luchs pro 100 km2.

Fortpflanzung

Paarungszeit ist im März und April. Die Tragzeit beträgt 68 bis 72 Tage. Durchschnittlich werden zwei Jungtiere geboren. Die Jungen sind bei der Geburt sehr klein, ihre Augen sind geschlossen. Die Mutter ernährt die Jungen mit Milch, bis sie im Alter von sechs bis acht Wochen der Mutter zum gerissenen Beutetier folgen können. Das Männchen beteiligt sich nicht an der Jungenaufzucht.

Verhalten

Tag- und nachtaktiv, am häufigsten in der Dämmerung. Anschleichjäger. Das Opfer wird mit den Krallen der Vorderpranken gegriffen und mit gezieltem Biss in die Kehle getötet.

Nahrung

Reiner Fleischfresser. Wichtigste potentielle Nahrung: Reh, Gämse.

Spurenmerkmale

Typische Katzenspur, jedoch dreimal grösser als bei einer Hauskatze.

 

Kaiserpinguine gehören zu den Großpinguinen und können bis zu 1,30 Meter groß werden.

         Kaiserpinguin

Kaiserpinguine gehören zu den Großpinguinen und können bis zu 1,30 Meter groß werden. Eine Antwort und eine Frage: Warum hält man das Männchen des Kaiserpinguins für einen hingebungsvollen Vater? Kein anderer Vogel setzt sich solch harten Bedinungen aus wie das Kaiserpinguinen-Männchen. Sobald das Weibchen ihr einziges Ei abgelegt hat, kehrt sie ins Meer zurück. Das Männchen legt sich dann das ei zum ausbrüten auf seine Füße. In der Dunkelheit des arktischen Winters drängen sich die Männchen auf dem Packeis dicht zusammen,undnehmen während der gesamten ,64 Tage dauernden Brutzeit keine Nahrung zu sich. Nach dem schlüpfen ernährt das Männchen das Küken so lange mit Sekreten auf seinem Kropf, bis das Weibchen zurückkehrt und die Brutpflege übernimmt. Das Kaiserpinguin-Männchen schützt das Ei vor dem Anktarktisei.

 

 

                      Koalabär , Koalababy , Koalakind

 

                           Kleines Koalakind

 

                                     Koalababy

                             

                     Koalababy

 

                                  Koalamama mit ihrem Baby

 

Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Koalas (Phascolarctidae)
Gattung: Koalas (Phascolarctos)
Art: Koala
Wissenschaftlicher Name
Phascolarctos cinereus

 

                      Kleine Hufeisennase

Ordnung: Fledertiere (Chiroptera)
Unterordnung: Fledermäuse (Microchiroptera)
Überfamilie: Hufeisennasenartige (Rhinolophoidea)
Familie: Hufeisennasen (Rhinolophidae)
Gattung: Hufeisennasen (Rhinolophus)
Art: Kleine Hufeisennase
Wissenschaftlicher Name

       Rhinolophus hipposideros

 

                                                Seehund

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung: Hundeartige (Cynoidea)
Familie: Hundsrobben (Phocidae)
Gattung: Phoca
Art: Seehund
Wissenschaftlicher Name
             Phoca vitulina

 

 

                               Amazonas-Manati

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Afrotheria
Ordnung: Seekühe (Sirenia)
Familie: Rundschwanzseekühe (Trichechidae)
Gattung: Rundschwanzseekühe (Trichechus)
Art: Amazonas-Manati
Wissenschaftlicher Name
            Trichechus inunguis

 

                                            Orca

Orca ist ein 1977 Horrorfilm Regie Michael Anderson und produziert von Dino De Laurentiis , mit Richard Harris , Charlotte Rampling , und Will Sampson . The film was poorly received by critics and audiences alike due in part to its similarities to the film Jaws released two years prior. Der Film war schlecht von den Kritikern und Publikum gleichermaßen zum Teil aufgrund ihrer Ähnlichkeiten mit dem Film erhielt Kiefer veröffentlicht zwei Jahre vor´. Bei der Freigabe der Film erhielt nur geringe theatralische Erfolg, aber in den letzten Jahren der Film hat einen erreicht Kultstatus unter den Fans der Öko-Horror-Subgenre . [2] Richard Harris genoss seine Erfahrungen während der Dreharbeiten, nahm Anstoß an einem Vergleich zwischen Orca und Kiefer.

 

                                     Giraffe

Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
Familie: Giraffenartige (Giraffidae)
Gattung: Giraffa
Art: Giraffe
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Giraffa
Wissenschaftlicher Name der Art
Giraffa camelopardalis

                                  Elefant

 

Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Afrotheria
Ordnung: Rüsseltiere (Proboscidea)
Familie: Elefanten
Wissenschaftlicher Name

                          Elephantidae

 

                             Wüstenfuchs

Die Sahara ist die größte Wüste unserer Erde. Sie liegt im Norden Afrikas. Tagsüber wird es hier sehr heiß. Die Sonne erhitzt den Sand so stark, dass man darauf Spiegeleier braten kann. Nachts wird es aber recht kalt, oft sogar unter null Grad. Es gibt Tiere, die können hier gut leben. Dazu gehört der Wüstenfuchs. Er wird auch Fennek genannt. Der Fennek ist der kleinste aller Wildhunde. Er misst bis zu den Schultern nur 20 cm. Er ist kleiner als der Rotfuchs, der in unseren Wäldern lebt. Der Fennek ist nur 40 cm lang, die Länge seines Schwanzes beträgt 30 cm.

Der Fennek hat große Ohren. Sein Fell ist sandfarben. Seine Schnauze ist fein und spitz. Er hat relativ große Augen.


                        Guanako
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung: Schwielensohler (Tylopoda)
Familie: Kamele (Camelidae)
Gattung: Lamas (Lama)
Art: Guanako

 

                  Opossum

Nordopossum (Didelphis virginiana)

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Überordnung: Ameridelphia
Ordnung: Beutelrattenartige (Didelphimorphia)
Familie: Beutelratten (Didelphidae)
Gattung: Opossums

 

                                        Langschwanzwiesel

 

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Mustelinae
Gattung: Mustela
Art: Langschwanzwiesel

 

                         Frettchen

Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Mustelinae
Gattung: Mustela
Untergattung: Iltisse (Putorius)
Art: Europäischer Iltis (Mustela putorius)
Unterart: Frettchen

 

                                              Marder

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder

 

                             Stinktier 

Mit der auffälligen schwarzweißen Zeichnung ihres Fells geben Stinktiere ihren Feinden zu verstehen: Vorsicht, wir können eine furchtbar stinkende Flüssigkeit verspritzen!
Aussehen
Kopf eines Stinktiers  (Bild: SWR)
 
Stinktier  (Bild: SWR)
Stinktiere werden auch Skunks genannt. Sie gehören zur Familie der Marder und damit zu den Raubtieren.

Anders als Marder sind sie aber viel kräftiger gebaut: Ihr Körper ist stämmig und ziemlich breit, die Beine sind relativ kurz und die Schnauze ist spitz. Sie besitzen einen langen, buschigen Schwanz.
Stinktier von hinten betrachtet  (Bild: SWR)
Alle Stinktier-Arten haben eins gemeinsam: das schwarzweiß gemusterte, langhaarige Fell. Beim Streifenskunk sind Bauch, Beine, Seiten und Kopf schwarz gefärbt. Rücken, Hinterkopf und Schwanz sind dagegen weiß. Die Musterung kann jedoch bei Tieren ein- und derselben Art unterschiedlich sein.
Ein Stinktier läuft durchs Gras (Bild: SWR)
Von der Stirn bis zur Nase zieht sich ein schmaler, weißer Streifen - daher kommt der Name Streifenskunk.

Streifenskunks messen 40 Zentimeter, ihr Schwanz ist 25 Zentimeter lang. Es gibt aber auch Stinktier-Arten, die nur 35 Zentimeter messen, andere werden bis zu 49 Zentimeter lang.

Am Kopf der Stinktiere sitzen kleine, runde Ohren, an den Vorder- und Hinterpfoten besitzen sie kräftige Krallen.
Heimat
Stinktiere gibt es nur in Nord- und Südamerika. Streifenskunks kommen vom Süden Kanadas bis nach Nordmexiko vor.
Lebensraum
Stinktiere leben in Steppen, in Halbwüsten und im Buschland. Oft kann man sie auch in der Nähe menschlicher Siedlungen entdecken. Dichte Wälder mögen sie nicht. Sie bewohnen Höhlen, die sie entweder selber graben oder von anderen Tieren, wie etwa Dachsen, übernehmen.
Rassen und Arten
Junges Stinktier (Bild: SWR)
Es gibt neun verschiedene Stinktierarten. Am bekanntesten ist der Streifenskunk, der auch Kanadaskunk genannt wird und in Nordamerika lebt.

Außerdem gibt es den Langschwanzskunk, den Fleckenskunk und sechs verschiedene Arten von Weißrüsselskunks.

Zu den Weißrüsselskunks gehören zum Beispiel der Chilenische Skunk, der Patagonische Skunk und der Amazonas-Skunk.
Lebenserwartung
Streifenskunks werden etwa sieben Jahre alt, andere Stinktier-Arten erreichen ein Alter von bis zu zehn Jahren.
Alltag
Junges Stinktier wird hochgehoben  (Bild: SWR)
Der Name der Stinktiere verrät schon, was ihr wichtigstes Erkennungszeichen ist: Sie können aus zwei speziellen Drüsen rechts und links vom After eine sehr übelriechende Substanz verspritzen.

Das machen sie aber nur, wenn sie sich bedroht fühlen und angegriffen werden.
Schwanz eines Stinktiers (Bild: SWR)
Passiert das, dreht das Stinktier dem Angreifer sein Hinterteil zu, richtet den Schwanz auf und sprüht die Flüssigkeit auf den Gegner. Meistens treffen Stinktiere dabei den Feind aus bis zu vier Metern Entfernung direkt ins Gesicht. Diese Flüssigkeit stinkt unerträglich nach einer Mischung aus Knoblauch, Schwefel und verbranntem Gummi.
Ein Stinktier sitzt schnüffelnd auf einer Fensterbank (Bild: SWR)
Auf gesunder Haut schadet die Flüssigkeit nicht. Gelangt sie jedoch auf Schleimhäute, kann sie Erbrechen und Kopfschmerzen auslösen.

Kommt sie in die Augen, kann das Tier oder der Mensch sogar für kurze Zeit blind werden.


Trifft die stinkende Flüssigkeit auf Kleidungsstücke, bleibt nur eins: wegwerfen! Der unerträgliche Gestank lässt sich durch kein Waschmittel der Welt wieder entfernen.

Wenn ein Stinktier nervös ist und zum Angriff übergeht, ist das wichtigste Kennzeichen der aufgerichtete Schwanz. Als allerletzte Warnung wendet es dem Angreifer dann den Kopf zu und fletscht die Zähne: Spätestens jetzt sollte man schleunigst das Weite suchen!
Junges Stinktier klettert im Stroh herum (Bild: SWR)
Stinktiere sind vor allem in der Dämmerung und in der Nacht aktiv und streifen dann auf der Suche nach Nahrung umher. Manchmal sieht man sie aber auch am Tag.

Skunks sind gesellige Tiere, die in Gruppen leben. Nur zur Paarungszeit werden die Männchen zu Einzelgängern.

Stinktiere leben in festen Revieren. Dort bewohnen sie Erdhöhlen, die sie mit Gras und Blättern weich auspolstern. Manchmal beziehen sie auch verlassene Baue oder leben in den verschiedenen Höhlen eines Baus gemeinsam mit anderen Tieren.

Nur Fleckenskunks klettern auch auf Bäume und bauen ihr Nest manchmal in Baumhöhlen. Ihr Revier und die Wege, die sie regelmäßig benutzen, markieren Stinktiere mit Kot.
Zwei Stinktiere laufen über einen Platz (Bild: SWR)
Stinktiere sind gemächliche Tiere und bewegen sich meist recht langsam. Rennen sieht man sie selten, und obwohl sie schwimmen können, gehen sie so gut wie nie ins Wasser.

In Nordamerika lebende Arten halten im Winter keinen Winterschlaf, sondern nur eine so genannte Winterruhe.
Freunde und Feinde
Viele große Raubtiere, wie Bären oder Pumas, wissen genau, dass Stinktiere ein übelriechendes Sekret verspritzen und machen deshalb einen großen Bogen um sie. Greifvögel stört der Gestank dagegen nicht; sie greifen Stinktiere von Zeit zu Zeit an. In Nordamerika kommen die meisten Skunks deshalb ums Leben, weil sie von Autos überfahren werden.
Nachwuchs
Je nach Art haben Stinktiere eine unterschiedlich lange Tragzeit. Bei Streifenskunks dauert sie zwischen 50 und 77 Tage, bei Fleckenskunks angeblich bis zu 250 Tage. Die Paarungszeit der nordamerikanischen Stinktiere ist im Februar und März, die der südamerikanischen im Hochsommer.

Meistens bringt ein Weibchen vier bis sechs Junge zur Welt, manchmal sind es sogar bis zu sechzehn. Stinktier-Babys sind noch sehr hilflos: Sie sind blind und haben noch kein Fell; es wächst erst nach 20 Tagen. Zwischen dem 20. und dem 30. Tag öffnen sie die Augen und nach 35 Tagen beginnen sie zu laufen.
Ein junges Stinktier wird in zwei Händen gehalten (Bild: SWR)
Die Mutter säugt ihre Jungen sechs bis acht Wochen lang. Die Stinktier-Jungen bleiben noch das ganze erste Lebensjahr bei der Mutter.

Im Alter von fünf Wochen haben sich bei den Stinktier-Babys die Stinkdrüsen entwickelt. Zunächst stinkt die darin enthaltene Flüssigkeit nicht, erst wenn die Kleinen sieben Wochen alt sind.


 

Stinktier beim Fressen (Bild: SWR)
Stinktiere haben einen sehr abwechslungsreichen Speiseplan: Sie fressen Insekten und Würmer und Mäuse, aber auch Pflanzen. Ab und zu fangen sie auch Tiere, die so groß sind wie ein Kaninchen. Manchmal fischen sie auch, indem sie versuchen, mit einer Vorderpfote Fische aus dem Wasser zu angeln.

Stinktiere machen auch vor giftigen Tieren wie Schlangen, Bienen oder Wespen nicht Halt. Zur Nahrungssuche wandern Stinktiere langsam, die Nase immer dicht am Boden, umher.

Haltung
Ein Stinktier wird gebürstet (Bild: SWR)
Wegen ihres wertvollen Fells werden Stinktiere heute auch in Pelztierfarmen gezüchtet. Solchen Tieren werden jedoch die Stinkdrüsen entfernt.

In Gefangenschaft können Stinktiere sogar recht zahm werden. Als Haustiere sind sie allerdings nicht geeignet.

 

                                Esel mit Eselbaby

Esel


Equus asinus asinus

"Esel" wird auch als Schimpfwort benutzt im Sinne von "Dummkopf". Eine "Eselsbrücke" ist ein Satz oder Wort, das helfen soll, sich etwas zu merken oder zu verstehen.
Aussehen
Vier Esel beim Rennen (Bild: SWR)
Esel gehören zur Familie der Pferde und sehen ein bisschen aus wie ein zu kleines Pferd mit zu großem Kopf und zu großen Ohren.

Sie haben eine kurze, aufrecht stehende Mähne, sind oft grau gefärbt und tragen einen dunklen Strich auf dem Rücken; manche haben auch Streifen auf den Beinen.

Ein Somali-Wildesel von hinten (Bild: SWR)Rund um die Augen und das Maul sind sie meist heller - genauso wie am Bauch.
Anders als beim Pferd hat der Schwanz keinen Schweif aus langen Haaren, sondern nur eine kurze Quaste.

Esel werden nach ihrer Schulterhöhe in verschiedene Gruppen eingeteilt:
Ein Somali-Wildesel  (Bild: SWR)Zwerg-Esel sind nur 80 bis 105 Zentimeter hoch, Normal-Esel werden bis zu 135 Zentimeter groß, und Riesen-Esel sind größer als 135 Zentimeter. Entsprechend unterschiedlich ist auch ihr Gewicht: Sie können zwischen 80 und 450 Kilogramm wiegen.
Heimat
Ein Somali-Wildesel frisst Gras (Bild: SWR)Hausesel stammen vom Nubischen Wildesel, vom Nordafrikanischen Wildesel und vom Somali-Wildesel ab. Sie alle lebten in verschiedenen Teilen Nordafrikas. Der Nubische und Nordafrikanische Wildesel gelten heute als ausgestorben. Vom Somali-Wildesel sollen noch einige wenige hundert Tiere in Nordostafrika (Somalia und Äthiopien) leben.
Lebensraum
Piotou-Esel laufen auf dem Feld (Bild: SWR)
Die Heimat der Wildesel ist ein karges und raues Land: Sie stammen aus den bergigen Steinwüsten Nordafrikas. Deshalb kommen sie auch mit nur wenig Nahrung wie Disteln und hartem Gras aus und überleben auch ein paar Tage ohne Wasser. Als Haustiere gehaltene Esel gibt es in Europa, Asien und Nordafrika. Die Spanier brachten Esel auch nach Südamerika.
Rassen und Arten
Anders als bei den Pferden gibt es bei den Eseln nicht so viele Rassen. Sie lassen sich vor allem an Hand der Größe und der Farbe voneinander unterscheiden.
Eine Poitou-Esel-Mama und ihr Junges (Bild: SWR)Der größte ist der französische Poitou-Esel:

Er ist 150 Zentimeter hoch, wiegt bis zu 400 Kilogramm und hat ein sehr langes, gelbbraunes bis schwarzbraunes Fell.

Rund um das Maul ist das Fell weiß und er hat weißes Augenringe.

Esel, die in den Alpen gezüchtet wurden, sind etwas kleiner und beweglicher. Mit zu den kleinsten gehört der Makedonische Esel: Er wird nur einen Meter hoch.

Außerdem gibt es auch noch Kreuzungen aus Eseln und Pferden: Ist die Mutter ein Esel und der Vater ein Pferd, nennt man das Tier Maulesel, ist die Mutter ein Pferd und der Vater ein Esel, nennt man den Nachwuchs Maultier. Beide sind größer als normale Esel, können sich aber nicht fortpflanzen, d. h. sie bekommen keine Jungen.
Lebenserwartung
Esel können  50 Jahre alt werden.
Alltag
Poitou-Esel mit Halfter (Bild: SWR)Esel gehören zu den ältesten Haustieren des Menschen: Sie wurden schon vor 6000 Jahren in Ägypten als Last- und Reittiere gehalten.

Nach Europa kamen die ersten Esel vermutlich vor 4000 Jahren.

Weil sie vielseitig einsetzbar waren, wurden sie als Arbeitstiere genutzt:
Eselreiten (Bild: SWR)Sie trugen Menschen über die höchsten Berge und weitesten Wege, zogen Wagen und trieben Brunnen und Mühlen an.

Auch bei uns hatte früher jeder Müller einen Esel zum Schleppen schwerer Getreidesäcke. Überall, wo es steile Wege gibt - etwa im Gebirge und auf kleinen bergigen Inseln - waren Esel früher das wichtigste Transportmittel: weil Esel viel schmaler als Pferde sind, können sie auch auf den engsten Wegen im Gebirge noch sicher gehen.
Junger Esel (Bild: SWR)
Esel gelten als störrisch und dumm. Deshalb werden sie von Menschen oft sehr schlecht behandelt und geschlagen. Doch in Wirklichkeit haben sie nur ihren eigenen Kopf und ordnen sich nicht einfach unter. Esel sind sehr klug, tapfer und vorsichtig.

In einer gefährlichen Situation bleiben sie erst mal stehen und überlegen, wie sie am besten reagieren, anstatt kopflos davon zu rennen wie ein Pferd.
Esel auf der Koppel (Bild: SWR)
Sie lernen schnell, und wenn man mit kurzen, einfachen Worten zu ihnen spricht, verstehen sie rasch, was man meint. Aggressiv und bissig werden Esel nur, wenn man sie schlecht behandelt.

Esel sind nicht gerne allein. Am liebsten leben sie in einer Herde.

Sie vertragen sich aber auch gut mit Schafen, Rindern oder Ziegen.
Junger Esel ruht sich aus (Bild: SWR)
Bei den wilden Eseln bilden jeweils mehrere Eselstuten mit ihren Töchtern Gruppen, die Hengste leben in Hengstgruppen.

Esel lieben es, den ganzen Tag zu grasen, dazwischen ruhen sie und wandern zur Tränke.
Freunde und Feinde
Nur Raubtiere können wilden Eseln gefährlich werden. Wird aber eine ganze Eselherde angegriffen, bildet sie einen Kreis und schlägt selbst große Raubtiere mit heftigen Huftritten in die Flucht.
Nachwuchs
Trächtiger Poitou-Esel mit dickem Bauch (Bild: SWR)Wenn Eselhengste vor der Paarung um eine Stute streiten, geht es richtig laut zu: Einer schreit und stöhnt lauter als der andere, um ihn zu übertreffen. Außerdem liefern sie sich mit Huftritten und Bissen heftige Kämpfe.
Auch die Stuten wehren sich manchmal mit Tritten und Bissen gegen einen gar zu temperamentvollen Esel.
Ein kleiner Poitou-Esel (3 Monate) hat sich auf dem Boden langgestreckt (Bild: SWR)Etwa zwölf bis dreizehn Monate nach der Paarung kommt schließlich ein Junges zur Welt: Es kann sofort laufen und hat ein dichtes Fell, das vor Kälte und zu großer Hitze schützt.
Ein Eselfohlen wird bis zu acht Monate von seiner Mutter gesäugt, doch schon nach einer Woche beginnt es nach und nach, auch Gras und Heu zu fressen.
Sprache
Ein Somali-Wildesel ruft sein typisches I-AHH (Bild: SWR)Jeder kennt das typische "I-AHH" eines Esels. Daneben können sie noch ohrenbetäubend schreien und stöhnen.
 
Ernährung
Ein Poitou-Esel frisst einen Apfel (Bild: SWR)Auch wenn sie noch so viel arbeiten, brauchen Esel nur wenig zu fressen: hartes Gras und Heu genügen ihnen. In der Wildnis fressen sie auch Disteln und stacheliges Gestrüpp.

Esel als Haustiere werden mit Heu und Stroh gefüttert, mit altem Brot und gekochten Kartoffeln, Gemüse und Obst.

Esel im Stall (Bild: SWR)Auf der Weide naschen sie außerdem von Baum-Ästen und Hecken. Hafer, Gerste und Weizen sind für Esel zwar Leckerbissen, aber eigentlich brauchen sie sie nicht.
Vor allem, wenn Esel nur wenig arbeiten, muss man darauf achten, ihnen nicht zu viel zu fressen zu geben.
Haltung
Vier Esel stehen im Stall (Bild: SWR)
Esel brauchen einen Stall und eine Weide, auf der sie sich austoben können. Wenn sie dann noch ein Lager aus Stroh und eine Tränke mit frischem Wasser haben, fühlen sich Esel richtig wohl.

Da man Esel nicht allein halten sollte, muss der Stall natürlich groß genug für mehrere Tiere sein.

Im Sommer, wenn es auch bei uns warm und trocken ist, sind Esel am liebsten Tag und Nacht auf der Weide.
Pflegeplan
Die Hufe eines Poitou-Esels wird gefeilt (Bild: SWR)Esel brauchen wenig Pflege. Es reicht, wenn man ab und zu ihr Fell bürstet.

Wichtig ist aber die Hufpflege: Die Hufsohle muss möglichst jeden Tag gereinigt werden und der Hufschmied muss den nachgewachsenen Huf regelmäßig schneiden.