Brombeerzipfelfalter

 

 

 

 

 

Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Bläulinge
deutscher Name : Brombeerzipfelfalter
wissenschaftlicher Name : Callophrys rubi
Maß 22 mm
Niederzissen (RW. Müller

Kennzeichen:
Die Flügeloberseite ist rauchig graubraun, die Flügelunterseite ist grün mit einigen weißen Flecken in einer Reihe.
Größe:
24 - 28 mm Flügelspannweite
Lebensraum:
Bewohnt sehr unterschiedliche Lebensräume: Waldlichtungen, verstrauchte Gebiete, Wiesen, Heiden, Moore, aber auch felsige Lagen oder alpine Rasen bis 2100 m Höhe.
Entwicklung:
Im Frühjahr legen die Weibchen ihre Eier an den Futterpflanzen ab. Die Raupen sind grünlich mit 2 gelben Seitenstreifen, können aber auch rot sein. Im Herbst verpuppt sich die Raupe unter Steinen, Blättern oder Moos oder in anderen Verstecken. Die Puppe überwintert und ab April schlüpfen die Falter. Eine Generation pro Jahr.
Futterpflanzen der Raupen:
Ginster, Goldregen, Brombeeren, Heidelbeeren.
Verbreitung:
Europa, Asien, Nordafrika.


 

                                            Tagfalter Admiral

Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Edelfalter
deutscher Name : Admiral
wissenschaftlicher Name : Vanessa atalanta
 

Kennzeichen:
Die Hauptfarbe der Flügeloberfläche ist samtschwarz, die Spitzen der Vorderflügel werden durch einen orangeroten Streifen abgeteilt. Außerdem weisen die Vorderflügelspitzen weiße Flecken auf. Der Saum des Hinterflügels ist ebenfalls orangerot. Unterseite
dunkelbraun, schwarz und blau gesprengelt.
Größe:
50 - 60 mm Flügelspannweite
Entwicklung:
Überwintert in Südeuropa als Falter. 2 Generationen pro Jahr. Die schwarz-gelb gefärbten Raupen 
leben einzeln in zusammengesponnenen Blättern.
Futterpflanzen der Raupen:
Brennessel, Kratzdiestel
Verbreitung:
Heimat ist Südeuropa und Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. Die nördlich der Alpen lebenden Falter fliegen im Mai aus Südeuropa ein.

 

                                   Großer Schillerfalter

Ordnung : Schmetterlinge

Familie :

Edelfalter
deutscher Name : Großer Schillerfalter
wissenschaftlicher Name : Apatura iris

Allgemeines: Männchen werden von menschlichem Schweiß angelockt
Größe: 55 - 70 mm Flügelspannweite
Lebensraum: Lichtungen,Waldränder, Waldwege

Futterpflanzen der Raupen: Weide
Verbreitung: Laubwaldzone Europas und Asiens

 

                       Kleiner Fuchs


              

Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Edelfalter
deutscher Name : Kleiner Fuchs
wissenschaftlicher Name : Aglais urticae
 

Allgemeines:
Der Kleine Fuchs bewohnt fast alle Lebensräume und ist überall sehr zahlreich.
Kennzeichen:
Die Grundfarbe seiner Flügel ist rostbraun mit schwarz-gelb-weißen Zeichnungen. Die Flügelunterseite ist fast schwarz mit Zeichnungen in verschiedenen Grautönen (siehe:
Bild 2).
Größe:
40 - 50 mm Flügelspannweite
Entwicklung:
Der Kleine Fuchs überwintert bei uns als Schmetterling und ist dadurch schon in den ersten warmen Frühlingstagen zu sehen. Im Frühjahr legt das Weibchen des Kleinen Fuchs an die Unterseite eines Brennesselblattes etwa 100 grüne Eier 
die mit Rippen und Streifen verziert sind. Im Verlauf einiger Tage reifen die Eier und bald darauf schlüpfen die kleinen Raupen. Die Raupen sind dunkel bis schwarz gefärbt mit doppelten gelblichen Längsbinden . Sie leben gesellig. Nach mehreren Häutungen entsteht aus der Raupe eine Puppe, aus der sich nach etwa 12 Tagen der Schmetterling herausschiebt. Nach einigen Stunden sind die Flügel trocken und steif geworden. Dann beginnt der Schmetterling zu fliegen und sucht nach nektarhaltigen Blüten.
Futterpflanzen der Raupen:
Brennessel
Verbreitung:
fast überall in Europa bis in polare Gebiete, Asien, fehlt in Nordafrika

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Glossar
Aufbau


Ordnung : Schmetterlinge
Familie : Edelfalter
deutscher Name : Tagpfauenauge
wissenschaftlicher Name : Inachis io

 

 

 

Allgemeines:
Tagpfauenaugen bewohnen fast alle Lebensräume und sind überall sehr zahlreich.
Kennzeichen:
Die Grundfarbe seiner Flügel ist rotbraun. Jeder Flügel trägt ein augenartiges Zeichen, das Feinde verwirren soll, so daß die Überlebenschance bei einem Angriff größer wird
. Die Flügelunterseite  ist schwarz. Dadurch ist der ruhende Falter auf einer dunklen Unterlage fast unsichtbar.
Größe:
50 - 60 mm Flügelspannweite
Entwicklung:
Das Weibchen legt etwa 200 Eier portionsweise auf der Unterseite von Brennesseln ab. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Raupen 
und bewegen sich zunächst in hellen Gespinstnestern. Die herangewachsenen Raupen bewegen sich frei auf der Pflanze und fressen oft gesellig . Die Raupen  sind schwarz, silbrig überstäubt und ihr Körper ist mit dornigen Borsten besetzt. Nach viermaliger Häutung in etwa 2 Wochen verwandelt sich die Raupe in eine gelbliche Stürzpuppe, aus der nach 1 - 2 Wochen der ausgewachsene Schmetterling schlüpft. Die Schmetterlinge treten in 1 - 3 Generationen auf.
Futterpflanzen der Raupen:
Brennessel, Johannisbeere, Brombeere, Hopfen, Ulme usw.
Verbreitung:
ganz Europa bis 61° n. Br, Asien, fehlt in Nordamerika



Kleines Nachtpfauenauge (Männchen) (Saturnia pavonia)

Kleines Nachtpfauenauge

 

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Pfauenspinner (Saturniidae)
Unterfamilie: Saturniinae
Gattung: Nachtpfauenaugen (Saturnia)
Art: Kleines Nachtpfauenauge
Wissenschaftlicher Name
Saturnia pavonia