Blauwal

Größe: bis 33,5 Meter
Gewicht: über 130 Tonnen
Geschwindigkeit: 48 km/h
Merkmale: Wal mit Barten am Mund, quer liegender Schwanz, kleine Rückenflosse
Ernährung: Planktion, Krill, kleine Fische
Lebensraum: Atlantik, Pazifik
Ordnung: Wale
Familie: Furchenwale

 
                      Weißwal            
 
Körperlänge: 3-6m
Gewicht: 500-1500kg
Alter: 30-40Jahre
Nahrung: In Schwärmen lebende Fische, Krebstiere
Lebensweise: Leben gesellig, jagen in Gruppen


 

                       Beluga

 

Größe: bis 5,50 Meter
Gewicht: bis 1.600 Kilo
Geschwindigkeit: bis 22 km/h (Kurzstrecke)
Merkmale: weißer, rundlicher Wal
Ernährung: Fische, Krebse, Weichtiere
Lebensraum: Alaska, Kanada, Russland, Asien, Norwegen
Ordnung: Wale
Familie: Gründelwale

Junger Pottwal

Junger Pottwal

Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Wale (Cetacea)
Unterordnung: Zahnwale (Odontoceti)
Familie: Pottwale (Physeteridae)
Gattung: Physeter
Art: Pottwal

                            

                                    Orca

Art:

Orcinus orca

Familie:

Schwert- und Grindwale

Ordnung:

Waltiere

Klasse:

Säugetiere

Merkmale:

Kegelförmiger Kopf, hohe Rückenflosse; typische Schwarzweißzeichnun g. 10-14 Zähne je Kieferhälfte

Maße:

Männliche Tiere bis zu 10m, weibliche bis zu 7m lang

Gewicht:

Männchen durchschnittlich 8t, Weibchen 4t

Verbreitung:

Alle Ozeane, von den Tropen bis in die Polargebiete

Lebensraum:

Bevorzugt in Küstennähe

Nahrung:

Fische, Tintenfische, Robben, Pinguine, Delphine; gelegentlich sogar große Bartenwale

Sozialstruktur:

Stabile Gruppen von 15-20 miteinander verwandte Tiere, meist in festen Revieren.

Geschlechtsreife:

Mit 10-15 Jahren beim männlichen, 7-8 Jahren beim weiblichen Tier

Fortpflanzung:

Abhängig vom Aufenthaltsgebiet

Tragzeit:

15-17 Monate

Anzahl der Jungen pro Geburt:

1 (höchstens alle 3Jahr eine Geburt)

Geburtsgewicht:

Etwa 160 kg

Höchstalter:

bis zu 35 Jahre

Art:

 Orca

Familie:

Schwert- und Grindwale

Ordnung:

Walarten

Klasse:

Säugetiere

Merkmale:

Kegelförmiger Kopf, spitze Rückenflosse;sie sind und bleiben immer schwarz weiß und sie werden niemals blau oder grau. 10-14 Zähne pro Kieferhälfte

Maße:

Männliche Orcas bis zu 10m, weibliche bis zu 7m lang.

Gewicht:

Männchen durchschnittlich 8t, Weibchen 4t

Verbreitung:

Alle Ozeane, von den Tropen bis in die Polargebiete

Lebensraum:

 In der Nähe einer Küste

Nahrung:

Fische, Tintenfische, Robben, Pinguine, Delfine und total krass: sogar große Bartenwale

Sozialstruktur:

Stabile Gruppen von 15-20 miteinander verwandte Tiere, meist in festen Revieren.

Geschlechtsreife:

Mit 10-15 Jahren beim männlichen, 7-8 Jahren beim weiblichen Tier

Fortpflanzung:

Abhängig vom Aufenthaltsgebiet

Tragzeit:

15-17 Monate

Anzahl der Jungen pro Geburt:

1 (höchstens alle 3Jahr eine Geburt)

Geburtsgewicht:

Etwa 160 kg

Höchstalter:

Sie werden ungefähr bis zu 35 Jahre alt. 

 

                                        Bartenwal und Buckelwal

Ihren Namen haben die Bartenwale den Hornplatten im Maul zu verdanken, die zur Nahrungsaufnahme dienen. Auch der wissenschaftliche Name, Mysticeti, bezieht sich auf die Bartenplatten – die Vorsilbe myst- ist die Kurzform von mystac- und bedeutet Schnurrbart.

In älteren Texten findet man gelegentlich auch noch die Langform, Mystacoceti. Gebräuchlicher ist heute allerdings Mysticeti, wobei dieser Name vorrangig in wissenschaftlichen Kreisen verwendet wird. Einige Wissenschaftler nutzen auch eine eingedeutschte Form und sprechen von Mysticeten. Ähnlich im Englischen, hier wird der wissenschaftliche Name durch eine englische Endung zu mysticetes. Interessant ist, dass diese Bezeichnung auch in weniger fachlichen Texten verwendet wird (siehe Sprachliche Aspekte). Im Allgemeinen wird aber der englische Name baleen whales bevorzugt.

Zu den Bartenwalen gehören die größten Vertreter der Wale wie z. B. der Blauwal, der mit max. 33 Metern Länge sogar das größte Tier der Erde ist. Bartenwale werden in vier Familien unterteilt: Glattwale (Balaenidae), Zwergglattwale (Neobalaenidae), Grauwale (Eschrichtiidae) und Furchenwale (Balaenopteridae). Sehr häufig findet man noch eine grobe Unterteilung in Glatt- und Furchenwale. Diese Unterteilung beruht aber auf einer überholten Systematik, die Zwergglattwal und Grauwal zur Familie der Glattwale zählt. Zwergglattwale und Grauwale wurden inzwischen jedoch als eigenständige systematische Familien anerkannt.

Die wichtigsten Merkmale der Bartenwale sind in der Abbildung aufgeführt. Am bezeichnendsten ist wohl das zum Seihapparat umfunktionierte Maul mit den sogenannten Barten bzw. Bartenplatten. Diese Bartenplatten haben auf der Innenseite ausgefranste Säume zum Filtern der Nahrung.

Zu Zeiten des Walfangs wurden die Barten zur Herstellung von Korsetts und Schirmen verwendet. Beim Walfang und in der Industrie waren die Barten besser bekannt als Fischbein.

Das Rostrum der Bartenwale ist verhältnismäßig schmal und wird vom breiteren Unterkiefer umschlossen. Der Kopf ist von oben betrachtet symmetrisch und man kann deutlich das paarige Blasloch erkennen, d.h. es sind zwei Öffnungen sichtbar. Die Finne der Bartenwale ist verhältnismäßig klein (z. B. beim Blauwal). Einige Walarten besitzen gar keine Finne und haben entweder einen glatten Rumpf (z. B. Grönlandwal) oder einen Buckelkamm (z. B. Grauwal). Die in der Abbildung dargestellten Furchen kommen nur bei den Furchenwalen vor und sind ein Merkmal ihrer Ernährungsweise.

Bartenwale ernähren sich hauptsächlich von kleinen Krebstieren, die auch als Krill oder Zooplankton bekannt sind. Kleinere Schwarmfische zählen ebenfalls zur Nahrung der Bartenwale. In der Art der Nahrungsaufnahme unterscheiden sich Furchenwale, Glattwale (einschließlich Zwergglattwale) und Grauwale allerdings.

Eine Besonderheit der Bartenwale sind die oft extrem langen Wanderungen. Im Sommer halten sich die Wale in kalten, nährstoffreichen Gebieten auf – den Nahrungsgründen, englisch feeding grounds. Zur Paarung und zur Geburt und Aufzucht der Jungen ziehen die Wale im Herbst in wärmere Regionen, die Paarungsgründen, englisch „breeding grounds“. Bestimmte Arten fasten während des Aufenthalts in den Paarungsgebieten (z. B. Buckelwale).